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Kartieranleitungen in Nordrhein-Westfalen


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Steckbrief des Biotop- und Lebensraumtypenkatalog NRW

9190 Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mit Quercus roburtlw. §30

letzte Änderung: 2018-12-20 --> s. Kartierungshinweise

Dies sind Eigenschaften eines LRT, die insgesamt erfüllt sein müssen, damit ein konkreter Bestand bzw. eine Biotoptypenfläche einem Lebensraumtyp zugeordnet werden kann. Zu den Definitionskriterien gehören (Prioritätenreihenfolge): die relevanten Definitionen, die Standörtlichen Angaben, die ausschließlich zulässigen Biotoptypen, die obligat zutreffenden Eigenschaften (als Zusatzcode), die diagnostisch relevanten Arten, die typischen Syntaxa sowie die Beachtung der Abgrenzungen gegenüber verwandten Lebensraumtypen.

deckt sich teilweise mit §30 BNatSchG: (1) 4. Bruch-, Sumpf- und Auwälder Schlucht-, Blockhalden und Hangschuttwälder, subalpine Lärchen- und Lärchen-Arvenwälder (hier nur für die nasse Ausbildung Betulo Quercetum alnetosum)

(Fauna-Flora-Habitat) Richtlinie 2006/105/EG DES RATES vom 20. November 2006: 9190 Alte bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen mit Quercus robur

Bundesnaturschutzgesetz § 30 Gesetzlich geschützte Biotope: 4. Bruch-, Sumpf- und Auwälder, Schlucht-, Blockhalden und Hangschuttwälder, subalpine Lärchen- und Lärchen-Arvenwälder

Interpretation Manual EU27: 9190 Old acidophilous oak woods with Quercus robur on sandy plains PAL.CLASS.: 41.51 and 41.54
1) 41.51 - Acidophilous forests of the Baltic-North Sea plain, composed of Quercus robur, Betula pendula and Betula pubescens, often mixed with Sorbus aucuparia and Populus tremula, on very oligotrophic, often sandy (or moraine) and podsolized or hydromorphic soils; the bush layer, poorly developed, includes Frangula alnus; the herb layer is formed by Deschampsia flexuosa and other grasses and herbs of acid soils (sometimes includes Molinia caerulea), and is often invaded by bracken. Forests of this type often prevail in the northern European plain and occupy more limited edaphic enclaves. Syntaxa: Querco-Betuletum, Molino-Quercetum, Trientalo-Quercetum roboris.
41.54 - Forests of Quercus robur and, sporadically Quercus pyrenaica or hybrids, on podzols, with a herb layer formed by the group of Deschampsia flexuosa, with Molinia caerulea and Peucedanum gallicum. Syntaxa: Peucedano-Quercetum roboris.
2) Plants: Quercus robur, Betula pendula, B. pubescens, Sorbus aucuparia, Populus tremula.
3) Corresponding categories
Nordic classification: "2231 Quercus petraea/robur-Melampyrum pratense-Deschampsia flexuosatyp" and "2232 Quercus robur-Melica spp.-typ".
5) Rühling, Å. & Tyler, G. (1986). Vegetation i sydsvenska ekskogar-en regional jämförelse. Sven. Bot. Tidskr. 80:133-143.

Bundesnaturschutzgesetz § 30 Gesetzlich geschützte Biotope: Auwälder
Naturnahe Wälder und Ufergebüsche im Überflutungsbereich von Bächen und Flüssen.
Wesentliches lebensraumprägendes Element ist eine natürliche oder naturnahe Überflutungsdynamik. Je nach Wasserregime, Bodenbeschaffenheit und Höhenlage gibt es spezifische Ausbildungsformen und Vegetationsabfolgen. Typen der gewässernahen, häufig und z.T. länger überfluteten Weichholzaue und Weidenwälder mit Silber- und Bruchweide (Salicion albae) ferner ufersäumende Eschen-, Schwarzerlen-, Grauerlenwälder (Alno-Ulmion pp.) sowie Weidengebüsche mit z.B. Mandelweide (Salix triandra), Lavendelweide (Salix eleagnos) und Tamariskengebüsch (Myricarietum germanicae). An kürzer bis sporadisch überfluteten Standorten der Hartholzaue wachsen Bergahorn-, Eschen-, Stieleichen-Hainbuchen-, Eichen-Eschen- und Eichen-Ulmen-Auwälder (Carpinion p.p., Alno-Ulmion p.p.), im Voralpenland auch Kiefern-Auenwälder (Erico-Pinion).

Definition für NRW (gilt im Zusammenhang mit den u.st. definitorischen Rubriken): Naturnahe Birken-Stieleichenwälder (Betulo-Quercetum roboris) und Buchen-Eichenmischwälder auf Sand (z.B. Altmoränen, Binnendünen, altpleistozäne Sande) im Flachland. Baumschicht i.d.R. fast buchenfrei, auf trockenen, sehr armen Sandböden, aber auch feuchte bis nasse Standorte mit Molinia caerulea und Alnus glutinosa.
Erstaufforstungen auf landwirtschaftlicher Flächen (Grünland, Acker) sind kein LRT, da es sich nicht um alte Waldstandorte handelt.

Verlust des LRT-Status:
Die Kriterien für den LRT 9190 sind dann noch erfüllt, wenn der Anteil der lebensraumtypischen Baumarten in der 1. und/oder 2. Baumschicht und/oder in der Strauchschicht mindestens 70 Prozent beträgt und dabei
• der Anteil von Quercus robur, Quercus petraea, Betula pendula und Betula pubescens mindestens 50 Prozent und
• der Anteil der heimischen Eichenarten mindestens 30 Prozent und
• der Anteil von Fagus sylvatica weniger als 30 Prozent beträgt.
LR-typische Baumarten benachbarter Wald-Lebensraumtypen, die bei den diagnostischen Arten nicht aufgeführt sind, gelten immer als LRT-Baumarten.
In der Krautschicht muss mindestens eine LR-typische krautige Art mit mehr als 1% Deckung und in m.o.w. gleichmäßiger Verteilung vorhanden sein.
Störzeiger in der Kraut- und Strauchschicht können noch mit einer Deckung von bis zu 50% an der Bestandesfläche vorkommen, bei Beteiligung von Brombeere (Rubus sectio Rubus) auch mehr als 50 Prozent.
Prunus serotina wird bei der Vollständigkeit des LR-typischen Arteninventars nur in der Baumschicht betrachtet.

Nährstoffarme, podsolierte z.T. hydromorphe Sandböden, trocken bis nass (Podsole und Gleye), bodensauer (mit pH i.d.R. < 4,5)

AB0 = Eichenwald
AB1 = Buchen-Eichenmischwald
AB2 = Birken-Eichenmischwald
AB3 = Eichenmischwald mit heimischen Laubbaumarten
AB4 = Eichenmischwald mit nicht heimischen Laubbaumarten
AB5 = Eichenmischwald mit Nadelbaumarten
AD1 = Eichen-Birkenmischwald
AG1 = Sonstiger Laub(misch)wald mit mehreren heimischen Laubbaumarten
AU0 = Aufforstung, Pionierwald
BA1 = flächiges Kleingehölz mit vorwiegend heimischen Baumarten

sta2 = sandig
sta = basenarm

gd = Gebüsch, Pionier-, Vorwaldstadium, ta = starkes Baumholz (BHD 50 bis 80 cm), ta1 = mittleres Baumholz (BHD 38 bis 50 cm), ta11 = sehr starkes Baumholz (BHD 80 bis 100 cm), ta12 = Blöße, ta2 = geringes Baumholz (BHD 14 bis 38 cm), ta3 = Stangenholz (BHD 7 bis 14 cm), ta4 = Dickung (BHD bis 7 cm), ta5 = Jungwuchs (Pflanzung oder Naturverjüngung), td = Niederwaldstrukturen erkennbar, te = Mittelwaldstrukturen erkennbar, vf0 = Beweidung, xf = Hutewaldstrukturen erkennbar

a) Hauptbaumarten:
Betula pendula (Sand-Birke), Betula pubescens (Moor-Birke), Quercus petraea (Trauben-Eiche), Quercus robur (Stiel-Eiche)
b) Neben- und Pionierbaumarten:
Fagus sylvatica (Rotbuche), Populus tremula (Zitter-Pappel), Sorbus aucuparia (Gewöhnliche Eberesche)
b1) Neben- und Pionierbaumarten: in feuchten Ausbildungen auch
Alnus glutinosa (Schwarz-Erle)
c) Straucharten:
Frangula alnus (Faulbaum), Salix aurita (Ohr-Weide), Salix cinerea (Asch-Weide Sa.)
d) Krautige Arten:
Calluna vulgaris (Besenheide), Carex pilulifera (Pillen-Segge), Deschampsia flexuosa (Draht-Schmiele), Hieracium glaucinum (Frühblühendes Habichtskraut), Hieracium lachenalii (Gemeines Habichtskraut), Hieracium laevigatum (Glattes Habichtskraut), Hieracium sabaudum (Savoyer Habichtskraut), Hieracium umbellatum (Doldiges Habichtskraut), Holcus mollis (Weiches Honiggras), Hypericum pulchrum (Schönes Johanniskraut), Maianthemum bifolium (Zweiblättrige Schattenblume), Melampyrum pratense (Wiesen-Wachtelweizen), Molinia caerulea (Pfeifengras), Oxalis acetosella (Wald-Sauerklee), Polypodium vulgare (Gemeiner Tüpfelfarn), Pteridium aquilinum (Adlerfarn), Teucrium scorodonia (Salbei-Gamander), Vaccinium myrtillus (Heidelbeere), Vaccinium uliginosum (Moorbeere), Vaccinium vitis-idaea (Preiselbeere), Veronica officinalis (Wald-Ehrenpreis)

Galium aparine (Kletten-Labkraut), Heracleum mantegazzianum (Herkulesstaude), Impatiens glandulifera (Drüsiges Springkraut), Prunus serotina (Spätblühende Traubenkirsche), Reynoutria spec. (Staudenknöterich), Rubus sectio Rubus (Brombeere Sa.), Sambucus nigra (Schwarzer Holunder), Urtica dioica (Grosse Brennessel)

Verband: Quercion roboris - QN-V
Ass./Ges.: Betulo pendulae-Quercetum roboris - BE-Q (Birken-Eichenwald)
Ass./Ges.: Periclymeno-Fagetum - P-FA (Eichen-Buchenwald)
Unterverband: Luzulo-Fagenion - LFN-UV
Ass./Ges.: Deschampsio flexuosae-Fagetum - DEF-FA (Planarer Drahtschmielen-Buchen-Wald)

Standörtlich naheliegende Missverständnisse:
Abgrenzung zu LRT 9110:
Die Abgrenzung gegenüber den zum Lebensraumtyp Buchenwald auf sauren Böden zu stellenden Beständen des Periclymeno-Fagetum erfolgt über die bei LRT 9190 nur geringe oder fehlende Beteiligung der Buche (Anteil bis max. 30%) in der Baum- und Strauchschicht.
Abgrenzung zu NAC0 (Schutzwürdige und gefährdete Bruch-, Sumpf- und Moorwälder):
Wenn der Anteil der Eiche >30% ist bzw. zusammen mit Sand- und Moorbirke ein Anteil von >50% erreicht wird und die Gesellschaft den Eichenwäldern (Quercion robori-petraeae) zugeordnet werden kann, handelt es sich nicht um den LRT NAC0. Dann ist zu prüfen, ob es sich um eine Ausbildung des LRT 9190 (Betulo-Quercetum alnetosum) handelt.

Dies sind Hinweise für die Kartierung, damit im Gelände die definitionsrelevanten Eigenschaften einer Biotoptypenfläche optimal erkannt und identifiziert werden kann.

Biogeographische Anmerkungen:

Link zur Verbreitungskarte:
http://ffh-bericht-2013.naturschutzinformationen.nrw.de/ffh-bericht-2013/de/nrw-bericht-karten/anhang-d/lrt/9190/atl

Kartierungsgegenstand ist der Lebensraumtyp mit allen Alters- und Sukzessionsstadien.
Eine Hilfestellung bei der Eingrenzung der potentiellen Vorkommen in NRW bieten die Bodenkarten des Geologischen Dienstes.
Bei Vorhandensein von den Lebensraumtyp charakterisierenden Vorwald- und Pionierwaldstadien ist die Fläche entsprechend des vorliegenden Biotoptyps mit Zusatzcode „ Pionierwald“ zu codieren.
Bestände mit bis zu 30% nicht-lebensraumtypischen Baumarten in der Baum- und Strauchschicht können noch eingeschlossen werden.

Aktuelle Änderungen der Kartiermethode:
2018-12-20: Bereich Biotoptypen "AU0 = Aufforstung, Pionierwald" ergänzt
2018-10-15: Quercus petraea von "Nebenbaumart" nach Hauptbaumart" verschoben
2018-06: EZB: Feld Beeinträchtigung => C-Bewertung >25-50 statt 25-50
2017-04-13: Ergänzung Außschließlich zulässige Biotoptypen: "AG1"
2014 Ergänzung im Bereich "Definition für NRW" -->Prunus serotina wird bei der Vollständigkeit des LR-typischen Arteninventars nur in der Baumschicht betrachtet.

Biotopkataster - Kartierung:
Der Lebensraumtyp ist immer als schutzwürdiger Biotop zu erfassen.
Kartiergegenstand ist der Lebensraumtyp einschließlich seiner verschiedenen Alters- und Sukzessionsstadien.
Im Zuge der Abgrenzung von schutzwürdigen Biotopen sind bodensaure Eichenwälder auf Sandebenen großflächig als Komplexe zusammenzufassen, sofern der Anteil von Wald-Biotoptypen mit lebensraumtypischen Baumarten größer als 50% ist. Waldrandstrukturen sind mit Waldmantel und Waldsäumen in die Abgrenzungen einzubeziehen. Bestände mit bis zu 30% gesellschaftsfremden Arten in der Baumschicht können noch eingeschlossen werden.
In FFH-Gebieten, Naturschutzgebieten und für NSG-würdigen Biotopen werden alle bodensauren Eichenwälder auf Sandebenen mit der Biotoptypenkartierung erfasst (BT-Objekt anlegen) und im BK-Dokument aggregiert.
Bei Zutreffen der Kartierkriterien sind die Waldsäume mit Hochstaudenfluren des LRT 6430 separat zu erfassen.
Außerhalb von FFH-Gebieten, Naturschutzgebieten und NSG-würdigen Biotopen ist nur noch für die gesetzlich geschützte (§30 BNatSchG) Ausbildung des Erlen-Birken-Eichenwaldes (Betulo-Quercetum roboris alnetosum) eine Biotoptypenkartierung (Anlage eines BT-Objektes) durchzuführen.

Biotoptypenkartierung

• in FFH-Gebieten, Naturschutzgebieten, Geschützten Biotopen, NSG-würdigen Biotopen:
Der Lebensraumtyp wird innerhalb von FFH-Gebieten, Naturschutzgebieten und naturschutzwürdigen Biotopen in jedem Fall der Biotoptypenkartierung unterzogen. Die Pflanzenarten sind mit ihren Häufigkeiten nach Schichten getrennt zu erfassen.
Kartierungsgegenstand ist der Lebensraumtyp mit allen Alters- und Sukzessionsstadien. Erstaufforstungen auf landwirtschaftlicher Flächen (Grünland, Acker) sind kein LRT, da es sich nicht um alte Waldstandorte handelt.
Bei Vorhandensein von den Lebensraumtyp charakterisierenden Vorwald- und Pionierwaldstadien ist die Fläche entsprechend des vorliegenden Biotoptyps mit dem Zusatzcode „ Pionierwald“ zu codieren.
Die Ergebnisse werden in allen Fällen in Objekte des Fachkatasters „Schutzwürdige Biotope“ übertragen oder aggregiert und im Fall des Erlen-Birken-Eichenwaldes (Betulo-Quercetum roboris alnetosum) zusätzlich als „Gesetzlich geschützte Biotope“ gekennzeichnet.
Der LRT 9190 erfährt in FFH-Gebieten in jedem Fall eine Erhaltungszustandsbewertung einschließlich einer Dokumentation der Einzelparameter und der Hauptwuchsklasse.
Außerhalb von FFH-Gebieten, Naturschutzgebieten und NSG-würdigen Biotopen ist eine Biotoptypenkartierung nur im Fall der gesetzlich geschützten Ausbildung erforderlich.
• in Maßnahmenkonzepten (MAKO)
In MAKO erfolgt die Biotoptypenkartierung mit dem Ziel der Ableitung von Erhaltungs- und Entwicklungs-maßnahmen.
Außerhalb von Wäldern wird grundsätzlich flächendeckend kartiert. Bei Wäldern erfolgt eine BT-Kartierung in der Regel nicht flächendeckend, sondern beinhaltet eine normale BT-Kartierung der Lebensraumtypen gemäß FFH-Richtlinie und der § 30/42 – Biotope sowie eine im Aufwand reduzierte Erfassung von „Entwicklungsflächen“. Unter Entwicklungsflächen werden Bereiche jenseits von LRT und § 30/42-Biotoptypen verstanden, in denen innerhalb des Planungszeitraumes Maßnahmen zur Entwicklung in Richtung LRT oder § 30/42 Biotop durchgeführt werden sollen/können. In den Entwicklungsflächen werden nur der jeweilige Haupt-Biotoptyp und die vorkommenden Wuchsklassen erfasst, um daraus handlungssteuernde Schlüsse ziehen zu können. Bei allen BT sind auch Beeinträchtigungen zu erfassen und gemäß Arbeitsanleitung zu codieren. In den Wald-BT der Lebensraumtypen ist im Rahmen der Bewertung des Erhaltungszustandes die jeweils bestimmende Wuchsklasse aufzunehmen, die den Charakter des jeweiligen BTs ausmacht. Gleichzeitig sollen naturschutzfachliche Maßnahmenvorschläge festgehalten werden. Nähere Einzelheiten zum Vorgehen enthalten die zu den Fachthemen bereitgestellten Arbeitsanleitungen und EDV-Benutzerhandbücher unter: http://88.198.49.242/mako/install/
• in ÖFS-Flächen und im Biotop-Monitoring (BM):
Auf ÖFS-Untersuchungsflächen werden alle vorkommenden Biotoptypen flächenscharf, somit auch alle FFH-Lebensraumtypen, erfasst und kartiert. Benachbarte unterschiedliche Strukturtypen desselben Biotoptyps werden gesondert erfasst. Die Erfassung von Biotopkomplexen bzw. Kettenbiotopen ist nicht zulässig. Weitere Strukturparameter, die immer erhoben werden müssen, sind:
- Biotopwert
- Bestandesstrukturen
- Sonderstrukturen (aus historischer Nutzung)
- Nutzungseigenschaften
- Wuchsklassen
- Wasserhaushalt
- Sonderstandort
- Beeinträchtigungen
- Maßnahmen
- Deckung der Pflanzenarten, getrennt nach 1.- und 2. Baum- Strauch- und Krautschicht

Im Biotopmonitoring (BM) werden in NRW alle Vorkommen dieses Lebensraumtyps aufgrund der Häufigkeit des Vorkommens nicht erfasst.


Alle Wälder gehören nicht zur Agrarlandschaft und werden daher im Rahmen des High Nature Value Farmland- Indikators (HNV) mit 0 bewertet.
Ausnahme: Kleingehölze < 1 Hektar können in ihrer Ausprägung als „Feldgehölze“ gezählt werden. Sie gehören damit zur Agrarlandschaft.

LINK zur Kartieranleitung ÖFS/BM:
http://methoden.naturschutzinformationen.nrw.de/methoden/web/babel/media/oefs-erhebungsb%C3%B6gen.zip

LINK zur Bewertungsmatrix:
https://www.lanuv.nrw.de/natur/eingriffsregelung/numerische_bewertung_von_biotoptypen/